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" Zukunft Deutschlands"

Gestartet von anwaltsliebling67 · 22.05.2017 · 127 Beiträge · 46.118 Aufrufe

Beiträge
... der Doc wird Euch dabei nicht weiter stören.

Ist ja mal ein guter Ansatz von Dir ;)

Mich erinnern diese "das Volk wird untergehen" Panikszenarien von den Neuen Rechten frappierend an die "Volk ohne Raum"-Panikmache der Nazis der 30er Jahre.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volk_ohne_Raum



9zoll
....Panikszenarien von den Neuen Rechten frappierend an die "Volk ohne Raum"-Panikmache der Nazis der 30er Jahre.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volk_ohne_Raum9zoll

Die Panikmache bezüglich dieses Themas hatten nicht die Nazis erfunden. Es gab in der Zeit ab 1880-1910 umfangreiche Untersuchungen, mit welcher Bevölkerungsentwicklung in näherer Zukunft zu rechnen sei. Man ging von rund 400 Millionen Deutschen innerhalb weniger Jahrzehnte aus.

Man darf dabei nicht vergessen, daß eine Familienplanung, wie wir sie heute kennen, in den allerweitesten Kreisen der Gesellschaft dieser Zeit praktisch nicht vorhanden war.

Es wurde gefickt und die Kinderchen kamen. Familien mit 10-15 Kindern waren schon in größerer Zahl vorhanden. Die Städte explodierten in der Einwohnerzahl, bei gleichzeitig dramatisch steigender Lebenserwartung.

Daß sich die Eliten da darüber Gedanken machten, war logisch und es wurde überlegt, welcher Zuwachs wohl schneller verlaufen würde: die Produktivitätsfortschritte in der Landwirtschaft oder die Entwicklung der Bevölkerung. Bei einem Dissens wäre eine Hungersnot nur die logische Folge gewesen.

Also man darf m.E. nicht alles immer nur mit der Nazi-Brille ansehen, das verstellt den Blick vor der Tatsache, daß zu einem gewissen Zeitpunkt eben nur ein bestimmter Erkenntnisstand vorhanden sein konnte und nicht der, den wir heute haben.

Heute wissen wir, daß zwei Weltkriege, die die spermaspendende und fickende Bevölkerung drastisch reduziert haben, die Nazis das Thema 'Lebensraum' für ihre Zwecke abgrundtief mißbraucht haben und die Erfindung der Pille z.B. sogar problemlos tägliche AO-Gangbangs ohne Bevölkerungsexplosion ermöglicht. :cool:
Gleichzeitig werden heute mit minimalem Ressourceneinsatz gigantische Ernten von den Feldern eingefahren, und das dazu im Verhältnis zu damals auf winziger Fläche.

Das alles wußte man 1910 noch nicht, hat sich daher völlig zu recht Gedanken über die Lösung des Problems 'Ficken und die Folgen' gemacht und damit natürlich auch Zeitgeist geschaffen, der weite und nachvollziehbare Beachtung fand, weil unmittelbar einsichtig.

Heute wird gerne so getan, als hätten alle, zu allen Zeiten den gleichen Erkenntnisstand gehabt. Dem ist definitiv nicht so.
Zuletzt bearbeitet von beatricchen am 29.05.2017, 13:16
Beatricchen? So heißt mein Hund, doch nicht ich, Mann!
...
Es wurde gefickt und die Kinderchen kamen....
Heute wissen wir, daß zwei Weltkriege, die die spermaspendende und fickende Bevölkerung drastisch reduziert haben, ...
Das alles wußte man 1910 noch nicht, hat sich daher völlig zu recht Gedanken über die Lösung des Problems 'Ficken und die Folgen' gemacht ...

Du kommst mir vor, wie ein vorpubertierender Junge, der sich freut, endlich mal ungestraft das Wort "ficken" schreiben zu dürfen, eine ernsthafte Diskussion kann man auf diesem Niveau nicht führen, das sollte jeder erkennen.
Du kommst mir vor, wie ein vorpubertierender Junge, der sich freut, endlich mal ungestraft das Wort "ficken" schreiben zu dürfen, eine ernsthafte Diskussion kann man auf diesem Niveau nicht führen, das sollte jeder erkennen.

Und hier die entschärfte Version für unseren Sitten- oder Schariawächter Wolfgang:

Die Panikmache bezüglich dieses Themas hatten nicht die Nazis erfunden. Es gab in der Zeit ab 1880-1910 umfangreiche Untersuchungen, mit welcher Bevölkerungsentwicklung in näherer Zukunft zu rechnen sei. Man ging von rund 400 Millionen Deutschen innerhalb weniger Jahrzehnte aus.

Man darf dabei nicht vergessen, daß eine Familienplanung, wie wir sie heute kennen, in den allerweitesten Kreisen der Gesellschaft dieser Zeit praktisch nicht vorhanden war.

Die Leute hatten Geschlechtsverkehr und die Kinderchen kamen. Familien mit 10-15 Kindern waren schon in größerer Zahl vorhanden. Die Städte explodierten in der Einwohnerzahl, bei gleichzeitig dramatisch steigender Lebenserwartung.

Daß sich die Eliten da darüber Gedanken machten, war logisch und es wurde überlegt, welcher Zuwachs wohl schneller verlaufen würde: die Produktivitätsfortschritte in der Landwirtschaft oder die Entwicklung der Bevölkerung. Bei einem Dissens wäre eine Hungersnot nur die logische Folge gewesen.

Also man darf m.E. nicht alles immer nur mit der Nazi-Brille ansehen, das verstellt den Blick vor der Tatsache, daß zu einem gewissen Zeitpunkt eben nur ein bestimmter Erkenntnisstand vorhanden sein konnte und nicht der, den wir heute haben.

Heute wissen wir, daß zwei Weltkriege, die die spermaspendende und sich fortpflanzende Bevölkerung drastisch reduziert haben, die Nazis das Thema 'Lebensraum' für ihre Zwecke abgrundtief mißbraucht haben und die Erfindung der Pille z.B. sogar problemlos tägliche Orgien ohne Bevölkerungsexplosion ermöglicht. :cool:
Gleichzeitig werden heute mit minimalem Ressourceneinsatz gigantische Ernten von den Feldern eingefahren, und das dazu im Verhältnis zu damals auf winziger Fläche.

Das alles wußte man 1910 noch nicht, hat sich daher völlig zu recht Gedanken über die Lösung des Problems 'Bevölkerungsentwicklung und die Folgen' gemacht und damit natürlich auch Zeitgeist geschaffen, der weite und nachvollziehbare Beachtung fand, weil unmittelbar einsichtig.

Heute wird gerne so getan, als hätten alle, zu allen Zeiten den gleichen Erkenntnisstand gehabt. Dem ist definitiv nicht so.;)
Zuletzt bearbeitet von beatricchen am 29.05.2017, 14:03
Beatricchen? So heißt mein Hund, doch nicht ich, Mann!
Und hier die entschärfte Version für unseren Sitten- oder Schariawächter Wolfgang:

Die Panikmache bezüglich dieses Themas hatten nicht die Nazis erfunden. Es gab in der Zeit ab 1880-1910 umfangreiche Untersuchungen, mit welcher Bevölkerungsentwicklung in näherer Zukunft zu rechnen sei. Man ging von rund 400 Millionen Deutschen innerhalb weniger Jahrzehnte aus.
...

Ich weiß zwar nicht, wie du jetzt auf Schariawächter kommst, aber nun gut, ich werde mal drauf eingehen und habe mir die Volkszählungsdaten der besagten Zeit herausgesucht, d. h. bei Wikipedia nachgeschlagen.

Datum Fläche in km² Einwohnerzahl Einwohner je km²

1. Dezember 1871 541.561 41.058.792 76
1. Dezember 1875 539.829 42.727.360 79
1. Dezember 1880 540.522 45.234.061 84
1. Dezember 1885 540.597 46.855.704 87
1. Dezember 1890 540.504 49.428.470 91
2. Dezember 1895 540.658 52.279.901 97
1. Dezember 1900 540.743 56.367.178 104
1. Dezember 1905 540.778 60.641.489 112
1. Dezember 1910 540.858 64.925.993 120
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Volksz%C3%A4hlungen_in_Deutschland

Wie man da auf 400 Millionen Einwohnern innerhalb einiger Jahrzehnte kommt, ist mir nicht klar, aber vielleicht hast du anders Zahlenmaterial.

Wie man da auf 400 Millionen Einwohnern innerhalb einiger Jahrzehnte kommt, ist mir nicht klar, aber vielleicht hast du anders Zahlenmaterial.

1. Es kommt nicht darauf an, ob die Zahl 400 Millionen korrekt ermittelt wurde, sondern darauf, ob Ängste in der Bevölkerung vorhanden waren. Und das waren sie, denn alles platzte aus allen Nähten. Nebenbemerkung: das ist das was die SPD auch heute beim Thema Innere Sicherheit nicht verstehen will

2. Ob 400 Millionen korrekt ermittelt waren, müßtest du die Leute von damals fragen und nicht mich

3. wenn du Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung anschaust, dann stößt du auf folgende Grundregel

"Bei einer Rate von 3,5 %, die in einigen Ländern erreicht bzw. überschritten wird, beträgt die Verdoppelungszeit nur noch 20 Jahre (siehe auch 72er-Regel)."

siehe hier:


https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung

jetzt muß man wissen, daß um 1900 eine Frau im Schnitt 4,2 Kinder bekommen hat (heute 1,4), die Kindersterblichkeit dramatisch gesunken war (die deutsche chemische Industrie galt als "Apotheke der Welt"),
die (Alters-)Sterberate dramatisch gesunken war, mithin eine Verdopplung alle 20 Jahre durchaus denkbar angenommen werden könnte.

---> nach ungefähr 50 Jahren hättest du also tatsächlich von 64 Mio. einen Anstieg auf um die 400 Mio., und es gibt sogar auch noch superexponentielle Entwicklungen, die noch mehr drive reinbringen können

4. By the way: als Regierender jener Zeit, wäre die Überlegung völlig wurscht gewesen, ob es 100 Mio. oder 200 Mio. neue Esser gibt, angesichts der Beschränkheit von Grund und Boden kamen nichts als furchterregende Gedanken dazu auf

5. zeigt alleine diese Diskussion auf, daß es dir nicht darum geht einen Sachverhalt zu verstehen und einzuordnen, sondern du einzig und alleine versuchst recht zu behalten, noch dazu über einen Punkt, den die Geschichte längst entschieden hat
Zuletzt bearbeitet von beatricchen am 29.05.2017, 17:20
Beatricchen? So heißt mein Hund, doch nicht ich, Mann!
1. Es kommt nicht darauf an, ob die Zahl 400 Millionen korrekt ermittelt wurde, sondern darauf, ob Ängste in der Bevölkerung vorhanden waren. Und das waren sie, denn alles platzte aus allen Nähten. Nebenbemerkung: das ist das was die SPD auch heute beim Thema Innere Sicherheit nicht verstehen will

Man belügt die Bevölkerung, um Ängste zu schüren. Damit kann man zumindestens in den USA Erfolg haben. Bei ungebildeten, weißen Dummköpfen.
2. Ob 400 Millionen korrekt ermittelt waren, müßtest du die Leute von damals fragen und nicht mich

3. wenn du Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung anschaust, dann stößt du auf folgende Grundregel

"Bei einer Rate von 3,5 %, die in einigen Ländern erreicht bzw. überschritten wird, beträgt die Verdoppelungszeit nur noch 20 Jahre (siehe auch 72er-Regel)."


Eine Bevölkerung entwickelt sich aber nicht wie ein Zins, du schreibst unwissenschaftlichen Schwachsinn im Stile von Sarrazin. Ich habe dir die korrekten nachprüfbaren Zahlen genannt, auf dieser Basis möchtest du natürlich nicht diskutieren, weil sie dein Weltbild lächerlich machen. Und das ist es auch, lächerlich. Schreib weiter in deiner braunen Facebookgruppe, da versteht man dich sicher.
Zuletzt bearbeitet von Wolfgang am 29.05.2017, 17:24
Eine Bevölkerung entwickelt sich aber nicht wie ein Zins, du schreibst unwissenschaftlichen Schwachsinn im Stile von Sarrazin. Ich habe dir die korrekten nachprüfbaren Zahlen genannt, auf dieser Basis möchtest du natürlich nicht diskutieren, weil sie dein Weltbild lächerlich machen. Und das ist es auch, lächerlich. Schreib weiter in deiner braunen Facebookgruppe, da versteht man dich sicher.


ok, dann lügt wikipedia (deine eigene Quelle dürftest aber schon als vertrauenswürdig einstufen):
https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung

exaktes Zitat: "Bei einer Rate von 3,5 %, die in einigen Ländern erreicht bzw. überschritten wird, beträgt die Verdoppelungszeit nur noch 20 Jahre (siehe auch 72er-Regel)."

du mußt schon lesen, soviel Fleiß muß sein, mein Freund, sonst hängst du sehr schnell hintendran :cool:


PS: man hat damals die Bevölkerung eben gerade nicht belogen, sondern nur nachgerechnet, und das, was dabei herauskam, löste die nackte Panik aus
Zuletzt bearbeitet von beatricchen am 29.05.2017, 17:35
Beatricchen? So heißt mein Hund, doch nicht ich, Mann!
ok dann lügt wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung

du mußt schon lesen, mein Freund, sonst hängst du sehr schnell hintendran :cool:


Wikipedia lügt nicht, es passt nicht zur Situation. Wahllos mit links um sich schmeißen hilft dir hier nicht weiter, deine 400-Millionen-Geschichte ist und bleibt Schwachsinn.
Zuletzt bearbeitet von Wolfgang am 29.05.2017, 17:32
Wikipedia lügt nicht, es passt nicht zur Situation. Wahllos mit links um sich schmeißen hilft dir hier nicht weiter, deine 400-Millionen-Geschichte ist und bleibt Schwachsinn.


tja, die Mathematik ein schwieriges Pflaster für viele....:cool:
Beatricchen? So heißt mein Hund, doch nicht ich, Mann!
tja, die Mathematik ein schwieriges Pflaster für viele....:cool:

Kämpf um deine Meinung, Stupido! Erkläre, wie du auf die 400 Millionen kommst!
Kämpf um deine Meinung, Stupido! Erkläre, wie du auf die 400 Millionen kommst!

Nicht nur zentnerschwere Weiber ficken, auch rechnen können, meen Jung.

Du mußt fleißiger sein, mein kleiner Problemfall, aber gut ich werde dein Nachhilfelehrer sein:

Der formelbasierte Ansatz sieht so aus:

Endbestand = Anfangsbestand * (1 + Entwicklungsrate) ^ Zeit -->>ergo, Zahlen einsetzen:

400.000.000 = 64.000.000 * (1+ 3,5%) ^ Zeit --> gesucht ist die Zeit, also auflösen nach Zeit; / 64.000.000

6,25 = 1,035 ^ Zeit -->>es gilt:

Zeit = log(6,25) / log(1,035) -->>Logarithmus ziehen (und nein, hat nix mit Orgasmus zu tun)

Zeit = 53,2705

Antwort der Textaufgabe: nach 53,27 Jahren hat sich die Bevölkerung von 64 Mio. auf 400 Mio. Einwohner vermehrt, und ja Karnickel können es noch besser :cool:

Kapito?
Zuletzt bearbeitet von beatricchen am 30.05.2017, 08:45
Beatricchen? So heißt mein Hund, doch nicht ich, Mann!
Nicht nur zentnerschwere Weiber ficken, auch rechnen können, meen Jung.

Du mußt fleißiger sein, mein kleiner Problemfall, aber gut ich werde dein Nachhilfelehrer sein:

Der formelbasierte Ansatz sieht so aus:

Endbestand = Anfangsbestand * (1 + Entwicklungsrate) ^ Zeit -->>ergo, Zahlen einsetzen:

400.000.000 = 64.000.000 * (1+ 3,5%) ^ Zeit --> gesucht ist die Zeit, also auflösen nach Zeit; / 64.000.000

6,25 = 1,035 ^ Zeit -->>es gilt:

Zeit = log(6,25) / log(1,035) -->>Logarithmus ziehen (und nein, hat nix mit Orgasmus zu tun)

Zeit = 53,2705

Antwort der Textaufgabe: nach 53,27 Jahren hat sich die Bevölkerung von 64 Mio. auf 400 Mio. Einwohner vermehrt, und ja Karnickel können es noch besser :cool:

Kapito?

So funktioniert aber Bevölkerungsentwicklung nicht. Du musst von den realen Daten (Volkszählungszahlen) ableiten, einfach nur rechnen ist ehrlich gesagt ziemlich dumm. Wenn du das nicht verstanden hast, werde ich dir die Tage ein Beispiel geben, aber ich denke, du verstehst, was ich meine. Und ich erkenne deine Mühe an, rechnerisch hast du das toll abgeleitet, aber es ist trotzdem Unfug, weil eine Bevölkerungsentwicklung sich nicht an irgendwelche Berechnungen hält
Bei einer Wachstumsrate von 3,5 % verdoppelt sich die Bevölkerung alle 20 Jahre.

Wachstum

Ob das auch für ein Bürgerkriegsland mit Ernährungsproblemen gilt sei dahin gestellt.
So funktioniert aber Bevölkerungsentwicklung nicht. Du musst von den realen Daten (Volkszählungszahlen) ableiten, einfach nur rechnen ist ehrlich gesagt ziemlich dumm. Wenn du das nicht verstanden hast, werde ich dir die Tage ein Beispiel geben, aber ich denke, du verstehst, was ich meine. Und ich erkenne deine Mühe an, rechnerisch hast du das toll abgeleitet, aber es ist trotzdem Unfug, weil eine Bevölkerungsentwicklung sich nicht an irgendwelche Berechnungen hält

Lies einfach nach wie Bevölkerungsentwicklung geht, da haben sich schon viel klügere Köpfe den Kopf zerbrochen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bev%C3%B6lkerungsentwicklung

dort wird sogar ausdrücklich auf die 72-er-Regel Bezug genommen, take it or leave it.

Außerdem muß man sich wieder den zeitgenössischen Hintergrund vor Augen halten: Bevölkerungsexplosion in diesen Maßen kannte man vor der industriellen Revolution nicht, bzw. man hat das davor nicht wirklich erfasst.

Ab 1870-1910 mußte man überhaupt mal den Sachverhalt begreifen und konnte dann erst die Schlüsse ziehen. Die mögen übertrieben oder sogar untertrieben gewesen sein, aber sie wurden gezogen und haben gesellschaftlich etwas bewirkt, das letztlich auch einen Teil zur Kriegs-Katastrophe beigetragen hat.

Dafür kannst du die Leute von damals beschimpfen, verurteilen oder sonst was machen, aber eines kannst du wohl nicht: es leugnen, daß es stattgefunden hat.

Sind das zu viele Gedankengänge für dich?

Bei einer Wachstumsrate von 3,5 % verdoppelt sich die Bevölkerung alle 20 Jahre.

Wachstum

Ob das auch für ein Bürgerkriegsland mit Ernährungsproblemen gilt sei dahin gestellt.


Deutschland war ja 1870-1914 eben gerade kein Bürgerkriegsland mit Ernährungsproblemen, sondern hatte tiefsten Frieden mit gewaltigen Prosperitätszuwächsen, also zunächst die allerbesten Voraussetzungen um sich zu kräftig zu vermehren. Das ist ja genau die Ursache der Panik seinerzeit. Zu wenig Lebensraum, zu wenig Ackerfläche, etc. etc., das ist ja des Pudels Kern.
Zuletzt bearbeitet von beatricchen am 30.05.2017, 12:02
Beatricchen? So heißt mein Hund, doch nicht ich, Mann!
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