dito auch wenn ich nicht mit allen einer Meinung bin. Das ist ja zu Glück noch nicht abgeschafft worden, also die Meinungsfreiheit und er Respektvoll Umgang mit Menschen die nicht der eigenen Meinung sind.
Ich denke die meisten machen sich keine Vorstellung was diese Lockdowns Wirtschaftlich bedeuten für die Zukunft.
Ich denke nicht das das dunkle Mittelalter (war gar nicht so dunkel) dadurch anbricht, aber eine Rezession die nächsten 3-5 Jahre ist schon sicher ob eine Depression darüber streiten sich gerade die Gelehrten.
Allerdings für uns alles recht komfortabel da auf sehr hohem Niveau, für die Länder an der Armutsgrenze mit Hunger Problemen wird es schlimmer als für uns 1930 ff.
Also die Meinungsfreiheit sehe ich schon etwas in Bedrängnis, wenn ich mir so manche gesetzliche Neuregelung betrachte. Das berühmte MIT in den USA, welches mittlerweile auch über eine geisteswissenschaftliche Fakultät verfügt, setzt sich zum Beispiel für Holocaust-Leugner in Deutschland ein. Finde ich gut. Das mag manchen überraschen.
Es ist für eine Demokratie konstituierend, dass jeder zu jeder Zeit den schlimmsten Unsinn hinausposaunen darf. Selbstverständlich darf es keine staatlichen Institutionen geben, die entscheiden, welche Meinung erlaubt ist und welche nicht. Dann wird es sehr gefährlich !
Wer sollte denn
rechtsverbindlich entscheiden, welche Meinung richtig oder falsch ist ? A priori unmöglich in einer demokratischen Gesellschaft.
Das Grundgesetz hat die Meinungsfreiheit bewusst nicht unter einen einfachen Gesetzesvorbehalt gestellt wie etwa die allgemeine Handlungsfreiheit. Die Meinung
als solche ist gemäß Art. 5 GG vor staatlichen Eingriffen geschützt.
Das hindert mich als Zivilperson allerdings nicht daran, meiner Meinung nach unsinnige Auffassungen als solche zu benennen. D.h. staatliche Verbote keinesfalls. Einen harten Diskurs in der demokratischen Zivilgesellschaft jedenfalls. Das darf dann auch mal etwas aggressiver ausfallen, wenn ich an das Beispiel des Holocaust-Leugners denke.
Was die Kosten des Lockdowns angeht: Meiner Meinung nach überschaubar. Die weltweite Rezession ist da schon gefährlicher. Das Problem:
Kein Lockdown kostet
auch eine Stange Geld. Siehe Schweden ! Auch ein Drittweltland, dass keine Corona-Schutzmaßnahmen ergreifen würde, müsste enorme durch das Virus entstehende Kosten tragen. Kleines Beispiel: Selbst ohne staatliche Verbote, würde wahrscheinlich ein großer Teil der Bevölkerung freiwillig auf einen Gastronomiebesuch verzichten, wenn das Virus ungehindert grassiert und vor dem örtlichen Krankenhaus die Kühllaster stehen, um die Toten abzuholen.
In den USA und Großbritannien hatte man ja durchaus angedacht, den Virus durchlaufen zu lassen bis zur Herdenimmunität. Ist dann aber zur Überzeugung gekommen, dass dieser Weg gegebenenfalls
noch teurer ist
,obwohl man Menschenleben opfert.
Irgendwie ähnlich wie beim Umweltschutz. Die Chinesen waren extreme Umweltsäue. Verständlich, die haben eine halbe Milliarde Menschen aus der Armut geholt. Wer hungert, dem geht Umweltschutz erst einmal am Arsch vorbei. Bis die Chinesen irgendwann merkten, dass
kein Umweltschutz auch sehr teuer ist. Sie mussten 5 % ihres BIPs aufwenden, um die schlimmsten Umweltschäden zu regulieren. Sie haben gelernt und setzen nun massivst auf grüne Technologie- auch aus wirtschaftlichen Kalkül !