Wolfgangs Signatur:
Manche haben sich so an die Freiheit gewöhnt, dass sie nicht mehr bemerken, dass sie da ist
Jeder "normale Herr" findet was zum ficken,
Aber nur eine. Wenn einer mehrere will, steigt der Schwierigkeitsgrad enorm.
Wenn man bedenkt, dass in Deutschland sexuelle Dienstleistungen zum großen Teil von Nichtdeutschen angeboten werden, die im Rahmen der Freizügigkeit der EU nach Deutschland kommen und hier ihre Dienste anbieten, kann man durchaus davon sprechen, dass der Staat dafür sorgt, dass unsere Unterschicht genug Material vors Rohr bekommt, wenn ich das so direkt schreiben darf.
Klar darfst du schreiben, dass man davon sprechen kann, aber wenn man das so sagt, stimmt es nicht. Zum Einen: Das Angebot wird bisher nicht nur von der Unterschicht wahrgenommen, aber das ist Nebensache.
Zur Hauptsache: Wenn ich die Kunden eines Bauern nicht daran hindere, beim Bauern Gemüse zu kaufen, habe ich doch nicht dafür gesorgt, dass die Kunden Gemüse bekommen. Dafür haben die Kunden schon selbst gesorgt, im Handel mit dem Bauern. Das gilt nicht nur für mich, sondern für alle, auch für den Staat. Im Grunde sagst du, der Staat sorge dafür, dass Handel mit Sexuellen Dienstleistungen getrieben wird. Das ist Quatsch. Den Handel nicht zu behindern ist nicht das gleiche, wie dafür zu sorgen, dass Handel getrieben werden kann oder getrieben wird.
Bauern und Kunden haben die Freiheit (beachte deine Signatur, siehe oben), zu tun, was sie wollen, solange sie sich an die Gesetze halten. Der Staat darf Gesetze erlassen, um Schlimmes abzuwenden. Sexarbeit finde ich nicht schlimm.
Oder anders gesagt, es gibt kein Recht eine Frau für Geld zu ficken dürfen, wenn es eine (freiwillig)anbietet, gerne,
Das setzt die Freiheit voraus ("das Recht"), mit Sexuellen Dienstleistungen zu handeln. Die Freiheit haben wir bisher implizit, und das finde ich gut so.
ansonsten gilt ... wer ficken will, muss freundlich sein.
Dit gilt ja imma.
