Die gesamte Lebenswelt ist in den Industriestaaten dahin entwickelt worden, dass zwischen Mann und Frau ein Keil getrieben wurde.
Subversive Spaltung ist seit jeher das Mittel gewesen, um die Bevölkerung mental, psychisch und lebensweltlich in einer Sklaverei mit Abstufungen zu halten.
Wenn sich die Menschen spalten lassen, so etwa politisch (Links gegen Rechts, Modern gegen Konservativ), schichtsbezogen (Arm gegen Reich), rassenbezogen (Schwarz gegen Weiß), religionsbezogen (Christen gegen Moslems gegen Juden gegen Hindus usw.) und auch in den Industriestaaten geschlechtsspezifisch (Mann gegen Frau), dann können die, die hinter den Vorhängen sind und alles steuern wollen, genüsslich dabei zusehen, wie die Menschen durch diese Spaltungen sich gegenseitig kaputt machen und dadurch nicht merken, dass hinter den Vorhängen wirklich bestimmte Leute sitzen, die alles steuern (wollen).
Zusätzlich zu den spaltenden sozio-gesellschaftlichen Installationen kommen noch diverse andere Dinge, die die Menschen vom Wesentlichen ablenken sollen
- Die Digitalisierung, mit ihren vermeintlichen Möglichkeiten und ihren Unterhaltungs- und Traumwelten, hält die Menschen dabei im künstlichen Wachkoma bzw. Delirium.
- Immer unsicherere Arbeitsmärkte (auch wenn uns die Regierungen hier oft was anderes verkaufen wollen), befristete Kurzzeitarbeitsverträge und erhöhte Mobilitätsanforderungen erhöhen Lebensstress und Zukunftsängste
- Globalisierung, offene Grenzen und Massenwanderungen von Wirtschaftsflüchtlingen destabilisieren die letzten ökonomisch-staatlichen Sicherungssysteme der Industriestaaten (dabei merken jene Wanderer aus den Schwellen- und Drittweltländern nicht, dass das Leben in den gepriesenen und so leidenschaftlich ersehnten Industriestaaten nichts weiter als Arbeitssklaverei mit Abstufungen, medial-digitales Delirium, Spaltung und Pseudodemokratie und Pseudowahlfreihalt bereit hält. Ferner erwartet die hoffnungsvollen Glückssucher eine Lebenswelt, die ausschließlich soziale Teilhabe über ökonomische Konsumfähigkeit zuläßt -je mehr Konsumfähigkeit, desto besser sexier bist du- und eine Lebenswelt, in der Mann und Frau schon längst voneinander entkoppelt wurden).
Während Frauen durch Installation des Emanzipationsapparates (entgegen ihres inneren biologisch-evolutionären Skriptes der Kinder- und Familienhegung) Unabhängigkeit durch die Irrlichter jahrelanger Studien und Karrierewirrfahrten suchen (die nicht selten im nirgendwo enden) und an dem Paradoxon Familie vs. Beruf/vermeintliche Selbstentfaltung zugrunde gehen, werden Männer nur noch durch beruflichen Erfolg gemessen und dessen "monitär-ökonomischen" Ablieferns bei Freundin, Frau und Familie. Dabei sind wir Männer allerdings in der pervers-schizophrenen Situation, dass wir zwar gerne die Jäger sind und auch eventuell gerne was abliefern können/wollen bei unseren Partnerinnin, wir aber für unsere Bemühungen, Versuche und Funktionserfüllungsansätze zu wenig Liebe, Zärtlichkeit, Feedback und eben auch zu wenig versaut offene Sexualität, in Qualität und Quantiät, von unseren Partnerinnin erhalten.
Um diese negative Lebensenergiebillanz auszugleichen, gehen wir Männer in Puffe, Bordelle, Badehäuser, Sauna- und FKK-Clubs, Nuttenwohnungen, Nuttenrastplätze, Strassenstrichs und Strichparks oder gucken heimlich Pornos, zu denen wir uns einen kloppen.
Wenn die Regierung jetzt auch noch die Prostitution verbietet, wird damit ein Ventil zerstört, dass den männlichen Anteil der Gesellschaft das letzte Bisschen Stabilität verschafft hat. Was dann passiert, mag ich mir nicht ausmalen...
Manche Männer haben es jetzt schon begriffen: 80% der Frauen der Industriestaaten sind verloren, ausgebrannt, ausgemustert, Grütze im Hirn, fix und fertig, kommen nicht in Frage und man orientiert sich bei ernsthaftem Beziehungsinteresse ins Ausland (Schwellen- und Drittweltländer), wo bei diesen Frauen Familiensinn, Zusammenhalt und Respekt vor Männern, die treu und ehrlich ihre Funktion erfüllen, zwar auch nicht garantiert ist, aber höhere Chancenwahrscheinlichkeit hat oder man nutzt das Aufkommen immer mehr ausländischer Einwanderinnin direkt auf deutschem Boden (bevor sie vom industriestaatlichen Spaltungskonstrukt der Hyperemanzipation mental-psychisch kannibalisiert worden sind- und das geht schneller als man denkt, weiß ich aus eigener Beziehungserfahrung).
Mal davon abgesehen, dass legale und freiwillige Prostitution für mich immer im Lichte modernerer und aufgeklärterer Gesellschaften stand. Aber vielleicht habe ich da irgendwas übersehen...
Zuletzt bearbeitet von Gargamel am 04.10.2019, 18:09